Sie haben oder erleben ein Problem mit Ihren Haaren. Es ist verständlich, dass Sie nach einer Lösung suchen, denn Sie wollen es loswerden.
Haarprobleme können verschiedene Ursachen haben, z. B. erbliche Veranlagung, hormonelle Veränderungen, Erkrankungen, Stress, Ernährungsmängel und die Einnahme bestimmter Medikamente.
Die Ursache ist der Schlüssel zu einer angemessenen und wirksamen Behandlung, daher ist es wichtig, einen Schritt zurückzutreten und die Ursache zu ermitteln.
Natürlich sind bestimmte Arten von Haarausfall so offensichtlich, dass man kein Arzt sein muss, um dies festzustellen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass eine Beratung im Hair & Skin Institute IMMER von einem erfahrenen Arzt durchgeführt wird.
Sie müssen überhaupt nichts tun!
Wenn Sie jedoch Ihr Haarproblem besprechen und sich mögliche Lösungen anhören möchten, sind Sie zu einem ersten, unverbindlichen Gespräch und einer persönlichen Beratung herzlich willkommen. Und wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass eine Haartransplantation nicht die Lösung für Sie ist, kann es auch hilfreich sein, die Grunde dafür zu erfahren.
Obwohl sich das Tabu der Haartransplantation in den letzten 20 Jahren drastisch verringert hat, scheint es für viele Menschen immer noch eine hohe Hürde zu sein, sich zu informieren. Wir hoffen, dass wir Ihnen auf unserer Website genügend Informationen zur Verfügung stellen können, um Sie zu beruhigen und Ihnen die Angst zu nehmen, den ersten Schritt zu tun.
Die 2 häufigsten Formen von Haarausfall in der Haarklinik sind
Androgene Alopezie (auch hormonabhängiger oder männlicher Haarausfall genannt)
Telogenes Effluvium (vom Namen her unbekannt, aber erstaunlich häufig)
Beides sind komplizierte Bezeichnungen für unangenehme Phänomene, die bei Männern und Frauen natürlich auftreten, aber keine „Krankheit“ sind.
Beides verursacht „Kopfzerbrechen“. Die zugrundeliegende Ursache ist völlig unterschiedlich, und die wirksame Behandlung ist sicher nicht die dieselbe.
Zunächst zum telogenen Effluvium: Es ist wichtig, es frühzeitig zu erkennen, damit die richtige Behandlung eingeleitet werden kann.
Typisch dafür ist, dass täglich mehr Haare verloren gehen. Oft hören wir beim Beratungsgespräch: „Doktor, ich verliere in letzter Zeit so viele Haare, die Bürste ist voll, der Duschabfluss verstopft. Ich mache mir Sorgen, dass ich bald keine Haare mehr auf dem Kopf habe“.
Als häufige Ursachen werden Stress, chirurgische Eingriffe, hormonelle Veränderungen, veränderte Ernährungsgewohnheiten, Umgebung, Medikamente usw. genannt.
Die Folge ist eine abrupte Veränderung des Haarwachstumszyklus, die etwa 2-4 Monate nach dem Auslöser zu starkem Haarausfall führt.
Im Allgemeinen ist das telogene Effluvium eine reversible Form des Haarausfalls, und das Haar erholt sich in der Regel innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nach dem Ende der auslösenden Ursache oder des Ereignisses. In seltenen Fällen kann telogenes Effluvium jedoch chronisch werden und fortbestehen, so dass weitere medizinische Untersuchungen und Behandlungen erforderlich sind.
Bei telogenem Effluvium ist eine Haartransplantation KEINE Lösung und führt zu unnötigen Schäden.
Die Behandlung des telogenen Effluviums konzentriert sich darauf, die Ursache des Haarausfalls festzustellen und zu beheben.
Wenn Sie sich in dieser Geschichte wiedererkennen, können Sie uns gerne kontaktieren und einen unverbindlichen Termin vereinbaren.
Androgenetische Alopezie
Hierbei handelt es sich um eine sehr häufige Form des Haarausfalls, von der 80 % der Männer und 40 % der Frauen betroffen sind.
Die Ursache liegt in der Empfindlichkeit gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT), einem Derivat des Testosterons. DHT verkürzt die Wachstumsphase des Haares und schwächt die Haarfollikel, wodurch das Haar dünner wird und schließlich aufhört zu wachsen. Dieser Prozess erfolgt schrittweise.
Der Grad der Empfindlichkeit bestimmt vor allem das Alter, in dem man es bemerkt, und das Muster, in dem es sichtbar wird. Bei Männern ist das häufigste Muster ein zurückweichender Haaransatz und Geheimratsecken, gefolgt von einem immer dünner werdenden Wirbel. Bei Frauen ist häufig zu beobachten, dass der Haaransatz intakt bleibt, aber der gesamte Bereich dahinter immer dünner wird und sich manchmal zu den Seiten hin ausdehnt.
Sowohl bei Männern als auch bei Frauen bleibt die behaarung hinten am Kopf intakt, bei Männern auch der Bereich über den Ohren (der sogenannte Haarkranz). Dieser Bereich wird im Falle einer Haartransplantation zur Entnahme der Grafts verwendet. Informationen im Internet können zu Verwirrung führen und den Eindruck erwecken, dass es eine Vielzahl von Haartransplantationen gibt. In Wirklichkeit arbeiten wir alle nach dem gleichen Prinzip.
Der Unterschied liegt in den Händen, die den Eingriff durchführen. Sie entscheiden über die Erfolgsquote und das ästhetische Ergebnis. Faktoren wie Wachstumsrichtung und natürliche Verteilung bestimmen das Endergebnis.
Die Menge des entnommenen Gewebes bestimmt die Beschädigung Ihres Spenderbereichs , aber auch die Menge, die implantiert werden kann. Die Entnahme von zu viel Gewebe führt zu unnötiger Narbenbildung und längerer Erholungszeit, ist aber einfacher durchzuführen (Prinzip: große Schritte, schneller nach Hause) und erfordert daher kein intensives Training. Wird zu wenig Gewebe entnommen, bleibt der Spenderbereich intakt, das Ergebnis ist jedoch dünn, da die transplantierten Grafts oft nur wenige Haare produzieren.
Ein Gespräch mit einem Spezialisten für Haarausfall kann helfen, die für Sie am besten geeignete Behandlung zu finden. Geben Sie sich nicht mit den Behandlungsempfehlungen oder -plänen eines Beraters oder einer Person zufrieden, die nicht für Ihre Behandlung verantwortlich ist.
Es ist wichtig zu wissen, dass androgenetische Alopezie eine chronische Erkrankung ist und dass Behandlungen, die den Prozess verlangsamen, fortgesetzt werden sollten. Die Ergebnisse einer Haartransplantation sind dauerhaft, aber sie können das Fortschreiten des Haarausfalls nicht aufhalten. Unter anderem deshalb ist es wichtig, die Haare dort zu implantieren, wo sie Ihr natürliches Aussehen in Zukunft nicht stören werden.
Der Umgang mit des Spenderbereichs, in dem entnommen werden soll, ist auch im Hinblick auf die Zukunft von großer Bedeutung. Spenderbereiche, die durch grobe und unsachgemäße Technik unnötig geschädigt werden, werden immer mehr zum Problem.
Neben dem Einpflanzen von Haaren auf kahlen Stellen ist ein Friseur, der durch fachkundige Schnitttechniken und gute Stylingberatung das Beste aus Ihrem Haar herausholen kann, von großem Wert.
Wir bieten:
Wir laden Ihnen zu einem Beratungsgespräch in unsere Klinik in Maastricht ein oder Sie stellen uns auf elektronischem Wege ausreichende Informationen zur Verfügung, damit wir Sie unverbindlich und kostenlos beraten können.
Nach einer Analyse Ihrer persönliche Situation wird Frau Dr. Kristel van Herwijnen Sie über die Möglichkeiten informieren, die Ihnen zur Verfügung stehen. Ist eine Haartransplantation für Sie geeignet? Wir beraten Sie gerne, welche Methode für Sie am besten geeignet ist, damit, das bestmögliche Ergebnis an der von Ihnen gewünschten Stellen erreicht wird, ohne sichtbare Schäden an Ihrem Spenderbereich zu hinterlassen.
Es kann sein, dass eine Haartransplantation nicht in Frage kommt oder nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt. Wenn dies der Fall ist, wird Frau Dr. Kristel van Herwijnen sich die Zeit nehmen, Ihnen zu erklären, warum dies der Fall ist und was für Sie von Nutzen sein könnte.
Kurz gesagt: Alles fängt mit einem angenehmen, informativen Gespräch an.
Persönliche Betreuung, Teamwork und insgesamt über 63 Jahre Erfahrung. Das sind die Zutaten, die Qualität, Sicherheit und ein natürliches und sichtbares Ergebnis garantieren.
Es gibt nicht eine einzelne Technik, die für Allen das beste Ergebnis bringt. Wir schauen uns zunächst Ihre persönliche Situation und entscheiden dann, wie wir Ihnen am besten helfen können. Das liegt vor allem am Durchmesser der Nadel, mit der die Grafts aus Ihrem Spenderbereich entnommen werden – wir passen sie an IHR Haar an.
Erforderlichenfalls bis zu einem Durchmesser von 0,5 mm, durchschnittlich 0,65 mm, aber auf keinen Fall größer als 0,7 mm.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei einem Durchmesser von über 0,7 mm das Risiko besteht, dass der Spenderbereich unnötig beschädigt wird, und dass der einzige Vorteil darin besteht, dass das Verfahren leichter durchgeführt werden kann, so dass Genauigkeit und Erfahrung weniger wichtig sind.
Wir begrüßen Sie um 7.30 Uhr, besprechen mit Ihnen den gesamten Tag. Danach fangen wir mit den Fotoaufnahmen und der Vorbereitung Ihres Spenderbereichs an. Am Vormittag werden die Grafts entnommen (keine Angst, durch die örtliche Betäubung spüren Sie nichts). Anschließend wird der besprochene Empfängerbereich betäubt und vorbereitet.
Nach einem köstlichen Mittagessen werden die Grafts im Empfängerbereich implantiert und sind wir zwischen 15 und 18 Uhr fertig. Dies ist abhängig von der Größe der Behandlung. Nach der Behandlung nehmen wir uns Zeit, um mit Ihnen die Anweisungen für die Nachbehandlung zu besprechen. Außerdem erhalten Sie alle Artikel, die Sie nach der Behandlung benötigen.
Wir sind 24/7 für Sie da. Wir stehen mit Ihnen in regelmäßigem telefonischen Kontakt. Gerne vereinbaren wir nach 10 Monaten einen Termin, um gemeinsam das Endergebnis zu beurteilen.
Tag 0
Vor Behandlungsbeginn
Tag 0
Nach der Vorbereitung des Empfängerbereichs
Tag 4
Empfängerbereich am 4. Tag nach der Behandlung
Tag 75
Empfängerbereich 2,5 Monate nach der Behandlung
Tag 0
Spenderbereich vor Behandlungsbeginn
Tag 0
Spenderbereich nach der Entnahme von Grafts
Tag 4
Spenderbereich am 4. Tag nach der Behandlung
Tag 75
Spenderbereich 2,5 Monate nach der Behandlung